Alois Riegl : gesammelte Aufsätze - Collectie Data Knowledge Graph - the-other-interface - Nieuwe Instituut LOD

Alois Riegl : gesammelte Aufsätze

Dieser Band versammelt die wichtigsten Aufsätze des österreichischen Kunsthistorikers Alois Riegl (1858-1905), der mit Wickhoff, Schlosser und Dvorßk zu den Begründern der Wiener Schule der Kunstwissenschaft gehört. Diese Texte sind keine Nebenschauplätze des Riegl'schen Schaffens, sondern waren für ihn Gelegenheiten , sich freier zu äußern als in den Büchern, aktuellere Fragen aufzugreifen und Gedanken auszuprobieren, die in den selbständigen Schriften erst später systematisiert wurden. Bei alledem muß man sich vorstellen, daß die Publikationen Alois Riegls in die kurze Zeit von 1891 bis 1903 fallen, daß dieses Jahrzehnt gleichwohl eine Epochenwende brachte - gerade in Österreich und nicht zuletzt auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften, die sich vom Positivismus abzukehren begannen, den Formalismus mit vollen Zügen integrierten, um sich - und das gilt jetzt nur für Riegl - einer eher geistesgeschichtlich-hermeneutischen Orientierung zu öffnen. Und damit noch nicht genug für diesen kurzen Zeitraum: Der in diesem Band enthaltene Text >>Der moderne Denkmalkultus<< deutet auch eine pragmatische Wende in Riegls Auffassung von Kunstwissenschaft an: Als oberster Denkmalpfleger Österreichs schreibt er sich eine (in vieler Hinsicht überraschende) Agenda. Nirgendwo sonst kann man Riegls Hauptideen in ihrer Entwicklung so gut fassen wie in diesen kleinen Schriften.

Alois Riegl : gesammelte Aufsätze

Dieser Band versammelt die wichtigsten Aufsätze des österreichischen Kunsthistorikers Alois Riegl (1858-1905), der mit Wickhoff, Schlosser und Dvorßk zu den Begründern der Wiener Schule der Kunstwissenschaft gehört. Diese Texte sind keine Nebenschauplätze des Riegl'schen Schaffens, sondern waren für ihn Gelegenheiten , sich freier zu äußern als in den Büchern, aktuellere Fragen aufzugreifen und Gedanken auszuprobieren, die in den selbständigen Schriften erst später systematisiert wurden. Bei alledem muß man sich vorstellen, daß die Publikationen Alois Riegls in die kurze Zeit von 1891 bis 1903 fallen, daß dieses Jahrzehnt gleichwohl eine Epochenwende brachte - gerade in Österreich und nicht zuletzt auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften, die sich vom Positivismus abzukehren begannen, den Formalismus mit vollen Zügen integrierten, um sich - und das gilt jetzt nur für Riegl - einer eher geistesgeschichtlich-hermeneutischen Orientierung zu öffnen. Und damit noch nicht genug für diesen kurzen Zeitraum: Der in diesem Band enthaltene Text >>Der moderne Denkmalkultus<< deutet auch eine pragmatische Wende in Riegls Auffassung von Kunstwissenschaft an: Als oberster Denkmalpfleger Österreichs schreibt er sich eine (in vieler Hinsicht überraschende) Agenda. Nirgendwo sonst kann man Riegls Hauptideen in ihrer Entwicklung so gut fassen wie in diesen kleinen Schriften.